Backup für Unternehmen mit getesteter Wiederherstellung
Ein Backup für Unternehmen ist erst dann belastbar, wenn sich die Wiederherstellung im Test bewährt hat. IT-Service Bölting plant die Datensicherung deshalb nach einem dokumentierten Konzept und führt regelmäßig Wiederherstellungstests durch; ergänzend kann mit Ihnen ein Notfallplan für den Verlust von Daten oder den Ausfall von Systemen entstehen. Für Unternehmen des Klein- und Mittelstands in Berlin und im Umland ist das Teil der laufenden IT-Betreuung auf Grundlage eines Betreuungsvertrags.
Das Notfallkonzept dient der Vorsorge; einen Bereitschaftsdienst für akute Störungen umfasst es nicht.
Vorsorge als Entscheidung der Geschäftsführung
Buchhaltungsdaten, Verträge, Kundendaten und E-Mails bilden die Grundlage Ihrer Geschäftstätigkeit. Verloren gehen können sie auf unterschiedliche Weise: durch einen Hardwaredefekt, ein versehentlich gelöschtes Verzeichnis, Diebstahl, Wasser oder Feuer oder durch Schadsoftware, die Dateien verschlüsselt. Ein Sicherungskonzept berücksichtigt jedes dieser Szenarien.
Wie Ihre Daten gesichert werden, legt deshalb die Geschäftsführung fest. IT-Service Bölting bereitet diese Entscheidung so auf, dass sie ohne technisches Fachwissen getroffen werden kann. Im Kern geht es um zwei Fragen: Welche Systeme müssen nach einem Ausfall zuerst wieder einsatzbereit sein, und wie viel Arbeit seit der letzten Sicherung dürfte im Schadensfall verloren gehen?
Im Ergebnis sind Speicherorte und Sicherungsverfahren dokumentiert; die Wiederherstellungstests zeigen, ob sich die Sicherung im Bedarfsfall zurückspielen lässt. Der Notfallplan legt fest, wer in Ihrem Unternehmen welche Aufgabe übernimmt, damit bei einem Ausfall ein abgestimmter Ablauf bereitsteht.
Bausteine von Datensicherung und Notfallkonzept
Im Rahmen des Betreuungsvertrags wird die Datensicherung Ihres Unternehmens aus den folgenden Bausteinen zusammengestellt. Welche davon benötigt werden und in welchen Abständen gesichert und getestet wird, ist Gegenstand der gemeinsamen Planung.
- Ein Sicherungskonzept nach der 3-2-1-Regel: Ihre Daten liegen dreifach vor, auf zwei Arten von Speichermedien und einmal außer Haus
- Lokale Sicherung im Unternehmen und Sicherung in der Cloud, also in einem externen Rechenzentrum
- Abgeschottete oder unveränderliche Kopien, die bei einem Angriff auf das Unternehmensnetz nicht ohne Weiteres erreichbar sind
- Verschlüsselung der Sicherungen bei der Übertragung und am Ablageort
- Automatisierte Sicherungsläufe, die nicht vom Handeln einzelner Personen abhängen
- Regelmäßige Wiederherstellungstests, die zeigen, ob sich Daten und Systeme tatsächlich zurückholen lassen
- Ein dokumentierter Notfallplan für Ihr Unternehmen
Wie das Sicherungskonzept entsteht und gepflegt wird
Auf das kostenlose, unverbindliche Erstgespräch folgt die Abstimmung von Bedarf und Infrastruktur. Für die Datensicherung wird dabei geklärt, wo welche Daten liegen und wie sie bisher gesichert werden. Daraus ergibt sich das Angebot. Mit Abschluss des Betreuungsvertrags erarbeitet IT-Service Bölting das Sicherungskonzept; der Notfallplan entsteht gemeinsam mit Ihnen.
Im laufenden Betrieb arbeiten die Sicherungen automatisiert. Überwacht wird, ob jeder Sicherungslauf vollständig abgeschlossen wurde; die Wiederherstellung wird in den vereinbarten Abständen getestet. Konzept und Notfallplan werden angepasst, wenn sich Ihr Unternehmen verändert, etwa durch neue Anwendungen oder einen Wechsel in die Cloud.
Maßnahmen zur Abwehr von Angriffen beschreibt die Seite IT-Sicherheit, die Betreuung der Systeme selbst die Seite Server & Arbeitsplätze.
Technik für IT-Verantwortliche (3-2-1-Regel, Versionierung, RPO und RTO)
Die 3-2-1-Regel ist eine verbreitete Faustregel: drei Kopien der Daten, das Original eingeschlossen, auf zwei unterschiedlichen Speichermedien, davon eine an einem anderen Ort. Häufig wird sie um eine unveränderliche oder vom Netz getrennte Kopie ergänzt, die bei einem Angriff nicht mitverschlüsselt werden soll.
Neben der Kopie zählt die Aufbewahrung mehrerer Stände (Versionierung). Wird eine Datei unbemerkt beschädigt oder von Schadsoftware verschlüsselt, lässt sich ein älterer Stand zurückholen, solange er noch aufbewahrt wird. Wie viele Stände wie lange erhalten bleiben, regelt die Aufbewahrungsrichtlinie.
Gesichert werden einzelne Dateien ebenso wie ganze Systeme als Abbild (Image). Nach einer Vollsicherung übertragen inkrementelle Sicherungen jeweils nur die seit dem letzten Lauf geänderten Daten. Verschlüsselt wird bei der Übertragung und am Ablageort; der Schlüssel wird an einem dokumentierten Ort außerhalb der gesicherten Systeme verwahrt.
Ein Wiederherstellungstest holt Dateien oder ein ganzes System probeweise aus der Sicherung zurück und zeigt, welche Schritte dafür nötig sind. Für die Planung zählen zwei Kennzahlen. Das Recovery Point Objective (RPO) legt fest, wie weit der letzte nutzbare Datenstand höchstens zurückliegen darf; daraus folgt, wie oft gesichert wird. Das Recovery Time Objective (RTO) legt fest, wie lange ein System höchstens ausfallen darf; daraus folgt, wie die Wiederherstellung aufgebaut wird.
Nachgefragt zu Datensicherung und Notfallplan
Reicht es, Daten in die Cloud zu synchronisieren?
Nein. Eine Synchronisation überträgt auch Löschungen und Dateien, die Schadsoftware verschlüsselt hat. Eine Datensicherung bewahrt dagegen ältere Stände getrennt vom Original auf.
Was hält ein Notfallplan fest?
Er beschreibt, welche Systeme in welcher Reihenfolge wiederhergestellt werden, wo Sicherungen, Schlüssel und Zugangsdaten liegen und welche Aufgaben Ihre Beschäftigten dabei übernehmen. Erstellt wird er gemeinsam mit Ihnen; ändert sich die Umgebung, wird er fortgeschrieben.
Kann die bisherige Datensicherung weiterlaufen?
Das wird bei der Abstimmung von Bedarf und Infrastruktur geklärt. Passt die vorhandene Lösung zum Sicherungskonzept, kann sie bleiben; andernfalls erhalten Sie einen begründeten Vorschlag für eine Änderung.
Lässt sich eine Datensicherung als Einzelauftrag einrichten?
Nein. Datensicherung und Notfallkonzept gehören zur laufenden Betreuung und setzen einen Betreuungsvertrag voraus. Einzelaufträge sind nicht vorgesehen.
Über Datensicherung sprechen, bevor sie gebraucht wird
Für das kostenlose, unverbindliche Erstgespräch genügt ein grober Überblick über Ihre Daten und deren heutige Sicherung. Alles Weitere klären Sie im Gespräch mit mir. Eine Rückmeldung erhalten Sie per E-Mail oder Rückruf.
Termine nach Vereinbarung. Rückmeldung per E-Mail oder Rückruf.